AktuellesInformationenSchuleUnterrichtUNESCOInterner Bereich Koblenz, den  01.08.2010 

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Die Kurzfassung der Facharbeit von Lisa Breuer zum Thema

"UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal ..."

 

Die durchgeführte Expertenbefragung beleuchtet die verschiedenen Meinungen zu dem schwierigen Thema Geplante Rheinbrücke bei St.Goar – St.Goarshausen.

 

Die Befragung von 26 Experten ergab, dass es zu der geplanten Rheinbrücke 15 Befürworter und 8 Gegner gibt, 3 Personen äußerten sich nicht. Statistiken zeigen prozentual das Ergebnis der Antworten. Befürworter sehen die Notwendigkeit der Brücke durch die schlechte wirtschaftliche, touristische und demografische Entwicklung begründet. Andererseits stellen die Gegner der Brücke die Notwendigkeit in Frage, da die Brücke ihrer Meinung nach nur eine punktuelle Verbesserung brächte, bei gleichzeitiger Verschlechterung im angrenzenden Tal durch Umwegfahrten. Hinsichtlich der Investoren für eine Mautbrücke gibt es zurzeit keine Erkenntnisse. Die Rheinbrücke hätte regionale Bedeutung für die Infrastruktur in den beiden Landkreisen. In Bezug auf die Verkehrssituation sagen aus Sicht der Befürworter sowie der Gegner die Einen, der Verkehr wird zunehmen, die Anderen, der Verkehr wird abnehmen. Befürworter sehen die Aufnahme des Welterbes in die Rote Liste nur dann, wenn die geplante Rheinbrücke, die visuelle Integrität beeinträchtigt. Gegner denken, dass die Auszeichnung Welterbe verloren geht.

 

In punkto Tourismus könnte die Brücke laut Befürworter eine Attraktion, wie die Brücke an der Loire, werden. Gegner befürchten einen Massentourismus. Bezüglich der Rheinbrücke in Bingen halten einige beide Brücken für wichtig, einige sehen die Brücke als Alternative, die meisten jedoch die Brücke für nicht sinnvoll, aus Gründen der Infrastruktur, sowie eines Vogelschutzgebietes.

 

Meiner Meinung nach besteht die Notwendigkeit einer Rheinbrücke aus wirtschaftlichen Gründen, hinsichtlich der schlechten demografischen Entwicklung. Die Brücke sollte in Fellen – Wellmich gebaut werden, um die visuelle Integrität der Loreley nicht zu beinträchtigen. Jedoch aus Gründen der Gleichbehandlung sollte die Brücke mautfrei sein. Die Verfasserin macht auf die benachbarten Fährbetriebe aufmerksam, die durch den Bau der Brücke in ihrer Existenz bedroht sind. Hier müssen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden.