AktuellesInformationenSchuleUnterrichtUNESCOInterner Bereich Koblenz, den  31.07.2010 

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Elterninformationen

Liebe Eltern,

 

1. Als Gymnasium hat unsere Schule in erster Linie die Studierfähigkeit (Allgemeine Hochschulreife) der Schülerinnen und Schüler als Auftrag und Ziel. Wir bieten daher Fachunterricht in einem breiten Spektrum an, der nach Maßgabe der staatlichen Lehrpläne hohe Anforderungen stellt.

 

Unsere Stundentafel enthält:

 

Katholische und evangelische Religionslehre sowie Ethikunterricht Deutsch, Englisch (1. Fremdsprache), Französisch/ Latein (2. Fremdsprache ab Klasse 6), Französisch/ Latein/Italienisch (3. freiwillige Fremdsprache ab Klasse 9) Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, NAWI (integrgierter naturwissenschaftlicher Unterricht) in der Orientierungsstufe) sowie informationstechnische Grundbildung Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde Musik (mit Zusatzangebot s.u.), Bildende Kunst, Sport (einschließlich Schwimmen und Rudern) Wahlunterricht in der Orientierungsstufe (s.u.) Arbeitsgemeinschaften (je nach Unterrichtsversorgung), z.B. Theater, Musik, Sprachen, Naturwissenschaften, Sport, Schach

 

Im Fach Musik bieten wir ein Zusatzangebot (Klassen- orchester, Zusatzstunden, Instrumentalunterricht z.T. mit Leihinstrumenten, Ensembles, Chöre, Orchester, Bands) In der Oberstufe bieten wir folgende Kurse an:Ê Leistungskurse: Deutsch, Mathematik, Musik, Englisch, Französisch, Latein, Physik, Chemie, Biologie, Erdkunde, Sozialkunde, Geschichte, Kunst. Grundkurse: Deutsch, Mathematik, Musik, Englisch, Französisch, Latein, bei ausreichendert Teilnehmerzahl auch Italienisch, Physik, Chemie, Biologie, Gemeinschaftskunde, Bildende Kunst, ev. Religion, kath Religion, Ethik, Informatik, Sport Es ist uns bisher immer gelungen, neben den stärker nachgefragten Kursen auch solche mit geringerer Teilnehmerzahl durchzuführen (Musik, Französisch, Latein, Physik, Chemie,). Auch Informatikkurse finden regelmäßig statt.

 

 

2. Wir gehen von einem erweiterten Lernbegriff aus, der neben dem unabdingbaren Fachlichen auch die Methoden (Lern- und Arbeitstechniken) und die sozialen Fähigkeiten (z.B. Kommunikations- und Teamfähigkeit) umschließt:

 

Lern- und Arbeitstechniken vermitteln wir (z.B. durch Einüben von Gruppenarbeit oder durch Monatsarbeitspläne und Projektarbeit) u.a. im Wahlunterricht der Orientierungs- stufe, aber auch in entsprechenden Trainingsphasen der Stufen 7, 9 und 11 und innerhalb des Fachunterrichts bis zum Abitur, um das eigenverantwortliche Lernen und die Selbständigkeit der Schüler zu fördern. Auch die Arbeit mit den neuen Medien (Computer, Internet) sowie die Stillarbeit in der Schulbibliothek dienen dem Methodenlernen.

Wegen der grossen Bedeutung des eigenverantwortlichen Lernens haben wir uns entschlossen, an einem entsprechenden Schulentwicklungsprogramm (Klippert) teilzunehmen.

Der Förderung der sozialen Fähigkeiten dienen u.a. die Gruppenarbeitsformen, die Arbeit in der Schülervertretung (SV) und bei der Schülerzeitung "Schnurps", SV-Seminare, Klassensprecherversammlungen, das Patensystem, Aufenthalte in unserem Schullandheim in Urbach/ Ww., Klassenfahrten, Besinnungstage der Stufe 11, Kurstreffen, die Mitarbeit im Schülercafü, die Organisation des Schulhoffrühstücks, soziale Aktionen sowie Schul- und Musikfeste. Fachliche, methodische und soziale Aspekte sind vielfach nicht voneinander zu trennen. Bei Schulgottesdiensten, Studienfahrten, im Schüleraustausch mit England, Frankreich und Italien, Schulkonzerten, Gruppenarbeits- formen oder Projekten wird das besonders deutlich.

 

 

3. Die Unterrichtsarbeit im Sinne des erweiteren Lernbegriffs umfasst z.B. auch:

 

Benutzung der Schulbibliothek und der Unter- und Mittelstufenbücherei (mit Internet und Ausleihe, z.T. auch Ferienausleihe) Arbeit im Computer-Raum (mit Internet-Anschluss an allen Rechnern, auch in Freistunden der Schüler) Besuch von Konzerten, Museen, Theateraufführungen, wissenschaftlichen und politischen Institutionen Unterrichtsbesuche oder Vorträge von Fachleuten Schüleraustausch mit England (Kl. 7-10), Frankreich (Kl. 8), Italien (ab Kl. 10), Studienfahrten, Exkursionen Teilnahme an Schülerwettbewerben längere Auslandsaufenthalten Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften (je nach Unterrichtsversorgung Theater, Rudern, Sprachen, Schach, Astronomie u.a.) Berufswahlunterricht, Berufspraktika (verpflichtend in Kl. 9, freiwillig in Klasse 11)

 

Wir gehen davon aus, dass die unter Nr. 2 und Nr. 3 genannten Punkte so wichtig sind, dass sie zeitweise an die Stelle des "normalen" Fachunterrichts treten können. Schule ist mehr als "nur" Unterricht!

 

 

4. Als Hilfen im Laufe der Schulzeit, insbesondere in Problemsituationen bieten wir an:

 

individuelle und ausreichend lange Elterngespräche Telefonkontakt zu den Klassenleitungen und zur Schulleitung Informationstermine (z.B. vor und in der Orientierungsstufe, vor der Wahl der 2. Fremdsprache, vor und in der Oberstufe) Unterstützung durch den Schullaufbahnberater Gespräche mit den Verbindungslehrern Pädagogische Konferenzen Berufswahlunterricht in der Oberstufe und Berufspraktika (Kl. 9 und 11) Berufskundliche Information (durch Eltern) Studienberatung z.B. durch Besuche bei Fachhochschulen und Universitäten Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt.

 

 

5. Überall, wo viele Menschen miteinander zu tun haben - wir zählen etwa 750 Schülerinnen und Schüler, 70 Lehrerinnen und Lehrer - gibt es Mängel, Fehler, Versäumnisse, Pannen, Empfindlichkeit, tatsächliche oder vermeintliche Härten. Wir bemühen uns in diesem Zusammenhang um eine tolerante Grundhaltung und offene Gespräche (u.a. mit Hilfe der schulischen Institutionen wie Klassenelternversammlung, SV, Verbindungslehrer), um Schwierigkeiten zu bewältigen. Wir sind der Meinung, das die Erziehung der Kinder vornehmlich den Eltern obliegt. Aber auch an die Schule geht der Auftrag, an der Erziehung mitzuwirken; diese Aufgabe nehmen wir sehr ernst. Deshalb erwarten wir von den Schülerinnen und Schülern, dass sie sich an die Regeln halten, die in der Schule gelten (z.B. Schulordnung, Hausordnung). Von den Eltern erwarten wir die Unterstützung diesen Regeln im Schulalltag Geltung zu verschaffen und das Programm der Schule mitzutragen.

 

 

6. Wir wünschen, dass die Schülerinnen und Schüler sich am Eichendorff-Gymnasium wohlfühlen und dass unsere Schule ein Raum ist, in dem die rechte Mischung aus Verständnis und Konsequenz, Fordern und Fördern, Führen und Wachsenlassen (Theodor Litt) die Entwicklung der Kinder zu fachlich gut gebildeten, selbständigen und selbstbewußten Erwachsenen begünstigt.